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DER ABLAUF

Eine Schlichtung kann von allen oder nur einer/m der Beteiligten angestrengt werden. Die weiteren Schritte hängen davon ab, in welchem Bereich wir für Sie tätig werden.

In der Schlichtung arbeiten meist zwei Schlichter mit Ihnen, eine/r ist immer Rechtsanwalt/Rechtsanwältin. Eine Prozessbevollmächtigung der Anwältin / des Anwalts durch einen in der Schlichtung Beteiligten ist weder bei der Schlichtung noch in anderen Sachen möglich.

Bei Trennungen / Scheidungen achten wir darauf, dass das Schlichtungsteam aus Mann und Frau besteht.

Download Schlichtungsordnung

GÜTESTELLE

Wir sind eine anerkannte Gütestelle i. S. d. § 794 I 1 Nr. 1 ZPO (Anerkennung durch das Landgericht Tübingen). Damit können wir Verträge und Vereinbarungen "ausfertigen", das heißt, sie sind einem gerichtlichen Urteil oder Beschluss gleichgestellt.

SCHWEIGEPFLICHT

Die Verhandlungen sind der öffentlichkeit eines Gerichtsverfahrens entzogen, sämtliche Angelegenheiten, die in einer Schlichtung bearbeitet oder bekannt werden, unterliegen selbstverständlich der Schweigepflicht. Alle Beteiligten müssen sich zum Stillschweigen verpflichten; eine entsprechende Vereinbarung kann selbstverständlich auch schriftlich getroffen werden.

ERSTGESPRÄCHE

Es besteht die Möglichkeit eines Erstgesprächs mit allen Beteiligten (getrennt oder gemeinsam).

KINDERSCHLICHTER/IN

In Trennungssituationen bieten wir Sitzungen mit speziell ausgebildeten Kinderschlichtern an, die mit den Kindern einen eigenen Kontakt aufbauen und dann als deren Vertreter und "Sprachrohr" an einem Schlichtungsgespräch teilnehmen können.

ABSCHLUSS

Am Ende der Schlichtung steht immer eine Vereinbarung, dies kann ein Protokoll, ein gegenseitiger Vertrag oder eine notarielle Urkunde sein.